HSG Rhumetal – Dransfelder SC 14:19 (9:10)

HSG: Daniela Kieslich, Michaela Friedrichs;  Janine Ellrott 9, Dorothea Engelking,  Julia Spangenberg, Anna Lena Eichenberger 3, Lisa Hake  , Alina Diedrich  , Johanna Diedrich, Marie Behrens , Rosi Adamek, Isabell Jünemann 1, Kiara Freckmann 1, Helen Strasburger

Nun hat es uns erwischt!! Nach einer katastrophalen Angriffsleistung über die gesamten 60 Minuten, verloren wir verdient gegen den Dransfelder SC. Beiden Mannschaften merkte man das Fehlen einiger Leistungsträgerinnen an. Bei uns fehlte Spielmacherin Anika Gräber und Torjägern Anja Heise. Bei den Gästen fehlten unter anderem Meike Grünewald und Kathrin Thielecke. Das Spiel begann sehr zerfahren und Dransfeld konnte sich zuerst fangen und mit 3:1 in Führung gehen. Standen wir in der Abwehr eigentlich gut, kamen wir trotz allem nicht zu unserem Tempospiel. Immer wieder liefen wir uns in der Abwehr der Gäste fest oder verpassten den richtigen Moment zum Passen. Besser wurde es als Julia Spangenberg ins Spiel kam, die immer wieder in die Lücken der Gegner stieß und den ein oder anderen Siebenmeter herausholte, die Janine Ellrott sicher verwandelte. So konnten wir das Spiel bis zur Pause ausgeglichen gestalten. Wir hatten aber erst 2 Feldtore zustande gebracht. Nach der Pause erzielte Isabell Jünemann den 10:10 Ausgleich. Durch zwei weitere Siebenmeter von Janine Ellrott und den vierten Feldtreffer durch Anna-Lena Eichenberger konnten wir sogar mit 13:12 in Führung gehen. Wer jetzt dachte, wir kriegen das Ding gedreht, der sah sich getäuscht. Ab jetzt herschte komplette Funkstille im Angriff, da alle Spielerinnen im Rückraum nur noch quer gingen und nicht in die Tiefe der Abwehr vordrangen. So wurden unsere Außenspielerinnen immer wieder in nicht sehr gute Wurfpositionen gebracht, von den sie immer wieder an der Gästetorfrau scheiterten. Auch Tempospiel fand immer noch nicht statt. So blieben wir bis zur 58. Minute auf 13 Treffer hängen und die Gäste konnten eine sichere Führung herauswerfen.

Mit 14 geworfenen Treffern kann man einfach kein Spiel gewinnen, da dürfen auch die beiden Ausfälle keine Ausreden sein!!

Am Ende ein deutlicher Erfolg für sicherlich nicht übermächtige Gäste.

Sascha Friedrichs