Turn- und Sportverein Eintracht Gillersheim e.V.   

Feuerwerk der Turnkunst
Wie auch in den vergangenen Jahren wurden die Karten und die Fahrt im Vorfeld von Helga Brun organisiert. Pünktlich um 18.00 Uhr ging es dann los. Mit dem Bus wurden wir vor die Eingangstür der Lokhalle in Göttingen gefahren.
Dieses Jahr fand die Aufführung unter einer etwas anderen Prämisse statt. "Next Generation" -- das lässt schon vorab ahnen, das uns Außergewöhnliches geboten werden sollte. Slackline, Double Dutch, Tricking und Parkour oder Darbietungen mit dem Cyr-Ring -- das Ensemble ist aus internationalen Turnern, Artisten und Sportlern zusammengesetzt. Durch das Programm führte uns Sascha Korf.
Den Auftakt bestritt die Delicia Showgroup aus Hildesheim. Die Turnerinnen thematisieren in ihrer Show, wie dicht Freud und Leid beim Sport zusammenhängen können. Sie zeigten mit tänzerischen und akrobatischen Elementen eine wundersame Genesung.
Den Parkour erklommen die Artisten aus Hannover auf drei Meter hohen Kisten, Kästen und Stangen. Was man mit einem Gesundheitsball alles machen kann, demonstrierte uns Tatjana Konobas. Spielerisch rollte sie auf den drei Bällen über den Boden. Am Reck konnten wir vier Turner bestaunen, die sich von einem zum anderen Reck akrobatisch hin und her bewegten. Andreas Wessels trat gleich dreimal auf. Er verzauberte uns mit seinen fünf, an Seilen hängenden Neon-Leuchtstoff-Röhren genauso wie mit der Ball Jonglage und den tanzenden Metall-Tonnen. Auch die vielen Akrobaten am Boden, auf dem Tisch oder an den Stangen ließen uns öfter die Luft anhalten. Entführt in das Reich der Träume haben uns das Dur "Viro" an den Tüchern in luftiger Höhe. Mit dem Cyr-Ring, ein halbes Rhönrad, wirbelte Alexandre Lane über die Bühne. Zwischendurch wurde das Programm mit dem Show-Team gestaltet. Uns wurde Tricking und Turnen geboten. Die imponierenden Tanzvorführungen wurden von einem kühl-blauem Lichtgewitter überstrahlt. Die blonden Chinesinnen bauten eine menschliche Pyramide und die japanische Gruppe Capliore wirbelte mit den Springseilen durch die Luft. Das Duo Paradise bot eine Akrobatiknummer, die viele noch nicht gesehen haben. Die jungen Ukrainer zeigten Sportakrobatik in vollendeter Harmonie.
Die Veranstaltung war ein Augen- und Ohrenschmaus sondergleichen. Da es uns allen gut gefallen hat, wurde auf dem Heimweg von Klaus Scherer in Aussicht gestellt, im nächsten Jahr wieder Karten zu organisieren.



Renate Olzhausen

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