1. Damen

HSG Rhumetal – Northeimer HC 23:14 (9:7)

HSG: Daniela Kieslich, Michaela Friedrichs; Janine Ellrott 7/5, Doro Engelking, Isabell Jünemann 1, Anika Gräber 5, Julia Spangenberg 1, Anna-Lena Eichenberger, Anja Heise 6, Lisa Hake 2, Alina Diedrich 1, Rosi Adamek, Johanna Diedrich

 

Derbysieger!!! Derbysieger!!! hallte es nach dem Spiel durch die Burgberghalle. Die Damen feierten sich für eine tolle Leistung im Nachbarschaftsderby gegen den Northeimer HC. Die Vorzeichen vor diesem Spiel waren nicht die Besten. Einige Spielerinnen plagen sich schon seit einiger Zeit mit Krankheiten herum, so dass gerade in der Woche vor dem Spiel kein richtiges Training möglich war. Marie Behrens und Svea Rein erwischte es dann so, dass sie nicht einsatzfähig waren.

Für Svea sprang Michaela im Tor ein und entwickelte sich mal wieder zum „Northeim-Schreck“. In Zusammenarbeit mit ihrer an diesem Tag gut arbeitenden Abwehr machte sie viele Chancen der Gäste zunichte. Aber auch unser 6:0 Verbund setzte meine Vorgaben gut um und arbeitete zusammen und vor allem nicht zu offensiv, da die Northeimerinnen nicht über die Rückraumwerferinnen verfügen. Auch im Rückzugsverhalten wurde exzellent gearbeitet, so dass auch das Gegenstoßspiel nicht zum Tragen kam. Den Grundstein legten wir bereits in den ersten 5 Minuten, in den wir gleich mit 4:0 in Führung gehen konnten. Es dauerte bis zur 8. Minute ehe die Gäste ihren ersten Treffer erzielen konnten. Einen starken Part in dieser Phase spielte Lisa Hake, die das Angriffsspiel immer wieder ankurbelte und selber auch sehr torgefährlich agierte. Den Vorsprung konnten wir bis zur 22. Minute auf 9:4 ausbauen, da Northeim bis hierher nur ein Feldtor und 3 Siebenmetertore gelangen. Leider hatten wir dann bis zur Halbzeit wieder Probleme mit unserem Überzahlspiel, so dass Northeim auf zwei Tore bis zur Halbzeit herankam.

In der Pause justierten wir noch einmal nach. Wir wollten uns auf keinen Fall noch eine Schwächephase erlauben. So kamen wir hochmotiviert aus der Kabine. Gleich im ersten Angriff erhöhten wir auf 10:7. Nach dem Treffer von Yvonne Wode in der 36. Minute zum 11:8, hatte Northeim 12 Minuten Sendepause im Angriff. Die Abwehr arbeitete weiter sehr aufmerksam und alles was durchkam wurde sichere Beute von Michaela im Tor. Unter anderem hielt sie 2 Siebenmeter in dieser Phase, die wir nutzen um auf 16:8 davonzuziehen. Das Spiel war damit entschieden. Die letzte Viertelstunde verlief dann wieder ausgeglichen, an unserem sicheren und verdienten Sieg gab es aber nichts mehr zu rütteln. Neben den schon genannten möchte ich aus einer starken Mannschaft noch Alina Diedrich hervorheben, die sich in der Abwehr eine Fleißnote verdient hat.

Jetzt geht es am nächsten Wochenende zum nächsten Derby nach Dransfeld. Hier sollten wir noch einmal nachlegen, um uns weiter von der Abstiegsregion verabschieden zu können.

 

Sascha Friedrichs